Presse

Osterkonzert 2016

Schongauer Nachrichten 28.03.2016

Die Musikkapelle Ingenried beim Osterkonzert. Die rund 250 Besucher waren von den Darbietungen alle begeistert.

Neuer Dirigent hat sich gut eingeführt

Ingenried – Die Musikkapelle Ingenried bekommt einen neuen Dirigenten. Zwar erst zum Jahresende, aber beim Osterkonzert am Sonntagabend hat Markus Mangold vor gut 250 Konzertbesuchern den Dirigentenstab bereits an seinen Nachfolger Benno Daxer übergeben.

„ Sei gut zu den Musikern, das sind durchwegs sensible Wesen“, sagte Markus Mangold zu seinem Nachfolger Benno Daxer, der eine ganze Menge Erfahrung mit in seine neue Funktion einbringt. Seit 16 Jahren spielt der 30-Jährige in der Altenstadter und seit vier Jahren in der Ingenrieder Musikkapelle das Flügelhorn.

Vier Jahre davon hat Benno Daxer die Schönach-Jugendkapelle geleitet. „Er stand schon seit langem auf unserer Wunschliste“, gestand erster Musiker- Vorstand Manfred Riedle.

Markus Mangold ist seit dem Jahr 2004 mit Leib und Seele Dirigent der Ingenrieder Musikkapelle. Er hat in diesen zwölf Jahren dem Orchester seinen Stempel aufgedrückt. Mangold bleibt weiterhin der Kapelle als zweiter Dirigent erhalten. Als erster Dirigent hat er letztmals das Osterkonzert geleitet. „Er hat es mit uns seit Weihnachten einstudiert,“ sagte der erste Vorstand.

Stabwechsel: Benno Daxer (links) wird Nachfolger von Markus Mangold als Dirigent der Musikkapelle Ingenried. 

 

Was Mangold aus dem Notenschrank geholt hat, war durchwegs eine große Herausforderung für die 47 Musiker (28 Männer, 19 Frauen) zählende Blaskapelle. Das wurde gleich zu Beginn mit dem Stück „In aller Kürze“ und der „Carmen-Quadrille“ aus Georges Bizet berühmter Oper „Carmen“ deutlich. Franz Watz hat sie auf Blasmusik umgearbeitet.

Mit „Über den Wellen“ präsentierte die Kapelle einen Walzer, den – so Moderatorin Monika Kögel – „berühmt, aber nicht reich gemacht hat, weil er ihn umgehend an einen Verlag verkauft hat.“ Der Walzer war eine Herausforderung für alle Register oben auf der Bühne.

Mit „The Legend oft the Amber Room“ konnte die Musikkapelle das Geheimnis um um das berühmte Bernstein Zimmer auch nicht lüften. Für Ingenrieds Pfarrer Joachim Schnitzer „eine musikalische Meisterleistung.“ Mit „Blue Hole“ von Thomas Asanger tauchte die Kapelle in die Wunderwelt der Meere ein. „Gehen Sie mit uns auf zusammen auf Tauchstation“, bat Moderator Stephan Riedle. Mit der gemütlichen Polka „Neue Wege“ schickte das Orches die Besucher in die Pause.

Musikalischer Ausritt durch den Wilden Westen

Reichlich Abwechslung boten die Musiker im zweiten Teil des Konzertes mit den beiden Konzertmärschen „P.O.S. und „Domi Adventus“, dem Kultklassiker „Ross Roy“ und den witzigen Melodien von „The Floral Dance.“ In den Wilden Westen entführte das Orchester die Besucher mit dem Medley „Moment of Morricone.“

Für das letzte Stück des Konzerts, den „Bohemian Galopp“, übernahm Benno Daxer den Dirigentenstab. Mit dem anhaltenden Applaus erklatschten sich die Besucher zwei Zugaben. Es waren der Marsch der Medici und die schwungvolle Polka „Ewig schad.“ Dirigent war Beno Daxer.

Bürgermeister Xaver Fichtl ist einfach nur stolz auf die Musikkapelle, die eine ausgezeichnete Jugendarbeit leistet. „Sie begleitet das ganze Jahr über das kulturelle Leben im Dorf.

wk

Osterkonzert 2015

Schongauer Nachrichten 08.04.2015

Perfekte Harmonie von Jung und Alt

Alles gegeben hat die Ingenrieder Musikkapelle in der Mehrzweckhalle. foto: wk

Ingenried – Die Ingenrieder Musikkapelle schafft es spielerisch, die Mehrzweckhalle bis auf den letzten Platz zu füllen. 250 Besucher waren es bei ihrem Osterkonzert.

Es ist schon erstaunlich. Ingenried mit nicht einmal 1000 Einwohnern stellt eine Blaskapelle mit 50 Musikern auf die Beine. 31 Männer und 19 Frauen. Mit Miriam Garmeier, Verena und Florian Epp, Franziska Träg, Thomas Weber, Sarah Kreutzer und Vroni Linder gaben dabei sechs junge Musiker ihr Debüt beim Osterkonzert. Genau das ist es, wovon Ingenrieds Pfarrer Joachim Schnitzer so begeistert ist. „So viele junge und ältere Musiker in einer Kapelle, die wunderbar zusammen harmonieren.“ Ein Orchester mit beachtlicher Qualität. Für Ulrich Bielmeier, stellvertretender Bezirksdirigent des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes, gehören die Ingenrieder zu den guten Mittelstufen-Kapellen des gesamten Bezirks. „Intonation und Zusammenspiel sind ausgezeichnet, der Trompetensatz hervorragend.“

 

Was diesmal Ingenrieds Dirigent Markus Mangold für das Osterkonzert aus dem Notenschrank geholt hat, waren allesamt Stücke mit großer Herausforderung. Das wurde gleich zu Beginn mit „Land of Hope and Glory“ von Edward Elgar, Englands wohl bekannteste Hymne, deutlich. Es folgte „El Cid & Babieca“. Komponist Michael L. Seufert hat sich dazu von El Cids Freiheitskampf inspirieren lassen. Mit „Besame Mucho“ präsentierte das Orchester einen Klassiker lateinamerikanischer Musik. Nicht einfach zu spielen das Solo. Miriam Garmeier hat es mit Bravour geschafft. Mit Kurt Gäbles „Klang der Alpen“ vermittelte die Kapelle Heimat- und Traditionsgefühl. Alphörner und Kuhglocken, getrennt und im Zusammenspiel. Zu der Polka „Von Freund zu Freund“ von Martin Scharnagl meinte Anja Riedle, eine durchwegs angenehme Moderatorin, „die 50 Freunde der Ingenrieder Musikkapelle spielen diese Polka für Sie ganz allein“. Mit dem „Alte Kameraden Swing“ spielte die Kapelle den meist gespielten Militär-Marsch. Nur etwas anders. Swing und Marsch im Wechsel hat Komponist Carl Teike ins Notenheft geschrieben.

Reichlich Abwechslung boten die Musiker im zweiten Teil mit dem „Montana Marsch“, dem Klagelied „Schmelzende Riesen“, der Zusammenfassung aller „Highlights from Robin Hood“, dem wuchtigen „The Power of Love“, das Anja Riedle mit „die Kraft der Liebe für Herz und Ohren“ ankündigte. Mit „Bugs Bunny and Friends“ ließ die Kapelle das zweistündige Konzert ausklingen. Der Applaus der 250 Besucher war nachhaltig und leitete über zu zwei Zugaben: Die Polka „Jubiläumsklänge“ und „Mein Name ist Nobody“. Ulrich Bielmeier sagte, „das war Musik für die Leut von Freund zu Freund.“ Erwähnenswert ist der Hallenschmuck, für den Nadja Krumbacher und Monika Edelmann zuständig waren.

wk

Osterkonzert 2014

Schongauer Nachrichten 21.04.2014

Viel Lob und viele Ehrungen

Stellten sich nach den Ehrungen dem gemeinsamen Gruppenfoto: Von links vorne: Sarah Kreutzer, Verena Epp, Julia Kreuzer, Franziska Rieger, Monika Thoma, Anja Riedle und Bezirksvorsitzender Bruno Gantner. Dahinter von links: Vorstand Manfred Riedle, Werner Erhard, Ludwig Riedle und Dirigent Markus Mangold.

Ingenried – Eingebettet in das Osterkonzert der Musikkapelle Ingenried wurden auch Ehrungen vorgenommen.

Bruno Gantner, Bezirksvorsitzender des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, erwähnte dabei den hohen Stellenwert der Musikkapellen. Diese seien „ein wertvoller Beitrag für ein intaktes Dorfleben“.

Während Gantner nach Verlesen der jeweiligen Laudatio den Musikerinnen und Musikern die Urkunden überreichte, zeichnete der neue Vorsitzende der Musikkapelle, Manfred Riedle, die Jubilare mit Ehrennadeln aus.

Sarah Kreutzer und Verena Epp wurden jeweils mit dem silbernen Musikerabzeichen ausgezeichnet. Für zehn Jahre als aktive Musikerinnen wurden Julia Kreutzer und Monika Thoma geehrt. In ihrer Funktion als Schriftführerin sorgte Monika Thoma dafür, dass alles rund um die Musikkapelle Ingenried für die kommenden Generationen erhalten bleibt. Neun Jahre lang hatte sie dieses Amt inne.

Peinlich genau achtete Anja Riedle auf jeden Cent, der in die Kasse kam oder ausgegeben wurde. Ebenfalls neun Jahre lang stand sie in der Funktion als Kassier im Verein. Bei den Konzerten führte Anja Riedle mit Fachwissen und humorvollen Erklärungen durch das Programm.
Osterkonzert in Ingenried: die Bilder
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1965 hatte Ludwig Riedle seinen ersten Auftritt mit der Musikkapelle Ingenried. Seit dieser Zeit lebte er mit Leib und Seele für den Klangkörper. Sein Instrument: Die Tuba. „Ein ganzes Leben für die Musik“ müsste der Titel der Geschichte heißen, die man über Riedle schreiben könnte. Für dieses Engagement wurde er geehrt, mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet sowie mit einem Präsentkorb beschenkt. Der Neue ehrt den Alten. Oder: Manfred Riedle ehrt Werner Erhard.

21 lang war Erhard erster Vorsitzender der Musikkapelle Ingenried. Viel hat er in dieser Zeit bewegt. Vor allem die Aus- und Weiterbildung der Jugend lag ihm am Herzen. Erhard selbst bläst das Waldhorn. Das spiegelt sich auch im Geschenk für ihn wider. Er erhielt aus den Händen des „Neuen“ nämlich eine geschnitzte Figur eines Waldhornspielers.

Hans-Helmut Herold

 

Osterkonzert 2013

Schongauer Nachrichten 01.04.2013

Musikkapelle Ingenried der „Kulturbotschafter des Dorfes“

Ingenried – Wenn die Ingenrieder Musikkapelle zu ihrem Osterkonzert aufspielt, kommen die Freunde feiner Blasmusik in Scharen.

Wenn die Ingenrieder Musikkapelle zu ihrem Osterkonzert aufspielt, kommen die Freunde feiner Blasmusik auch dann, wenn das Wetter nicht gerade dazu einlädt. 270 Besucher waren es am Ostersonntagabend, die ein Konzert geboten bekamen, das Dirigent Markus Mangold exakt auf das Leistungsvermögen der Kapelle zugeschnitten hat.

Ingenried ist ein musikalisches Dorf. Wie sonst ist es erklärbar, dass ein Ort mit gerademal 970 Einwohnern eine Blaskapelle mit 45 Musikern auf die Beine stellt? Und zwar ein Orchester mit beachtlicher Qualität. Ulrich Bielmeier, stellvertretender Bezirksdirigent des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes (ASM), bewertet die Leistung der Kapelle auf einer von eins bis zehn reichenden Skala mit der Note acht. Intonation und Zusammenspiel seien einfach ausgezeichnet, so, wie man es sich von einer Mittelstufenkapelle nur wünschen könne: „Die Kapelle ist der Kulturbotschafter des Dorfes.“

Die 27 Männer und 18 Frauen – mit einem Altersdurchschnitt von gerademal 26 Jahren – meisterten das Programm mit den Märschen, Polkas und den modernen Stücken mit einer erstaunlichen Leichtigkeit. Denn leicht waren sie allesamt nicht. Das traf schon gleich zu Beginn auf den gewaltigen Traditionsmarsch „Herzog von Braunschweig“ zu. Es folgte mit „A Day of Hope“ die „Rhapsody for Concert Band“, die, so Moderatorin Anja Riedle, „für Frieden und Gerechtigkeit steht“.

Den Verlauf der Wertach von der Quelle bis zur Mündung in Augsburg gestaltete die Kapelle musikalisch. Hektisch zu Beginn, entspannt im Mittelteil und furios im Schlussteil. Der Klimaerwärmung widmete die Kapelle das Stück „Die schmelzenden Riesen“ von Armin Kofler.

Gleich drei Stilrichtungen, nämlich Barock, Pop und Jazz, vereinigte das Orchester in dem „Concerto D’Amore“ von Jacob de Haan, bevor es mit dem schmissigen Marsch „Ungarns Kinder“ den Besuchern eine Pause gönnte.

Reichlich Abwechslung boten die Musiker im zweiten Teil mit „The Glory of Love“, der irischen Legende „Lord oft he Dance“, der Filmmelodie aus „Pirates oft he Caribbean“ und dem Paso doble „L’Amistat“. Mit den Zugaben, der Polka „Ein halbes Jahrhundert“ und dem „Rottenbucher Jubiläumsmarsch“, waren es 14 Stücke, die das Orchester an diesem Abend spielte. Pfarrer Joachim Schnitzer war begeistert: „In diesem Konzert waren Heimat, Natur und Moderne miteinander verbunden.“

Eingebunden in das Osterkonzert, haben der Vorsitzende Werner Erhard und Ulrich Bielmeier vom ASM langjährige Mitglieder der Kapelle und den Nachwuchs für bestandene Bläserprüfungen geehrt und ausgezeichnet. 25 Jahre aktiv in der Kapelle spielen Josef Keller und Michael Riedle. 15 Jahre dabei sind Ellen Zwick, Anna Bair, Kathrin und Susanne Lolacher. Immerhin auch schon zehn Jahre spielen Johanna Kriesmair, Anna-Lena Martin, Katharina Fischer und Evi Kögel in der Ingenrieder Kapelle. Über das Bläserabzeichen in Silber freuen sich Jakob Bair (Tuba), Katharina Garmeier (Klarinette) und Veronika Linder (Flöte) nach bestandenem Bläserlehrgang.

 

Osterkonzert 2012

Schongauer Nachrichten 09.04.2012

Musikkapelle Ingenried präsentiert charmanten Osterstrauß an Melodien

Ingenried – Einen bunten musikalischen Osterstrauß präsentierte nun die Musikkapelle Ingenried vor begeisterten 250 Zuhörern.

Die Musiker unter der Leitung von Dirigent Markus Mangold luden zum traditionellen Osterkonzert, und der Saal füllte sich schnell mit Ingenriedern, ehemaligen Blaskapellen-Kollegen und zahlreichen Musikern und Vorständen der Kapellen umliegender Gemeinden. Los ging es ganz klassisch mit einem Marsch von Carl Teike und der bekannten, romantischen Polka „Böhmisches Herzklopfen“ von Klaus Rustler.

Musste man bei diesen Stücken noch nicht viel erklären, so war es bei den folgenden Nummern umso wichtiger. Und diese Einstimmungen übernahm in einer sehr charmanten, lustigen und äußerst informativen Weise auch in diesem Jahr Flötistin Anja Riedle. Sie nahm die Gäste beispielsweise vor Franz Watz’ „Grand Canyon Panorama“ gedanklich mit an die große Schlucht am Colorado River, und so spürte man förmlich während des Vortrags die tiefen Schluchten, den reißenden Fluss, die Leichtigkeit der Winde und die monumentale Landschaft.

Ein Höhepunkt des Abends waren die „Vier Charmeure“, ein Slow-Rock- Solo für zwei Posaunen und zwei Trompeten – wunderbar gespielt von Thomas Kögel, Stephan und Michael Riedle und Jonas Kunzmann – dem Anja Riedle in ihrer Einleitung zahlreiche Synonyme für „Charmeur“ voranstellte, um dann mit einem Augenzwinkern zu fragen, was diese vier Burschen denn eigentlich damit zu tun hätten? Ziemlich viel, fanden zumindest die Zuhörer, denn die Solisten mussten ihr Stück gleich noch einmal spielen.

Über die Straßen und Kneipen Irlands – musikalisch verpackt in Kees Vlaks „Kilkenny Rhapsody“ – und eine seelische Reise, nämlich durch Verzweiflung zum „Ray of Hope“ (Hoffnungsschimmer) ging es in die Pause, um danach noch ein Stück weiter zu reisen: Ins Weltall. Mit dem „Astronauten-Marsch“ von Josef Ullrich ging es galaktisch schnell zum „Raumschiff Enterprise“, dessen Steuer „Captain Mangold und seine 50-köpfige Crew“ (Anja Riedle) ganz cool übernahmen. Und weil sich die Ingenrieder Blasmusiker in der Filmwelt wohlfühlten, blieben sie auch gleich dort. Für die einen mag es ein weltweit bekannter Militärmarsch sein, doch kennt man „Colonel Bogey March“ wenn nicht als Titelmelodie von „Die Brücke am Kwai“, dann zumindest aus der alten „Underberg“-Werbung. Und nicht nur die verschiedenen Register pfiffen und sangen die eingängige Melodie zwischendurch mit, auch im Publikum sah man hier und dort geschürzte Lippen.

Mit „Winnetou & Old Shatterhands“ Pferdegetrappel ging es in die Prärie zu John Barrys Main Theme von „Der mit dem Wolf tanzt“. Den Abschluss des Programms markierte ein Klassiker, der auf keinem Blaskapellenkonzert mehr fehlen darf: Ennio Morricones „Moment for Morricone“, das bereits mit den ersten Tönen bei allen Gästen für einen „Aha-Effekt“ sorgte. Diese stammen nämlich aus dem Western „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Mit ihren zwei Zugaben bewiesen die Mitglieder der Musikkapelle, dass sie traditionelle Stücke ebenso beherrschen wie moderne: Der Abend endete, wie er begann, beschwingt mit einem Walzer und einer Polka. Und da die Gäste keine Möglichkeit zum Tanzen hatten, ließen sie ihre „überschüssige“ Energie in einem nicht enden wollenden Applaus fließen.

Christine Seelig